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Aerosol
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Feste oder flüssige
Partikel und die sie umgebende Luft. Fachdefinition: "Dispersion
von flüssigen oder festen Teilchen (= Partikel) in einem Gas,
üblicherweise in Luft. Siehe "Was
sind Aerosole". Sekundäre Aerosole entstehen im Gegensatz
zu den primären erst durch chemische Vorgänge in unserer
Atmosphäre.
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| Absorptionskoeffizient |
Kenngrösse
dafür, wie gut Aerosolpartikel zugestrahltes Licht in sich
aufnehmen können.
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| Aethalometer |
Gerät zum
Messen des Absorptionskoeffizienten. Siehe "Wie
misst man Aerosole/Geräte".
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| Aktiviertes
Aerosol |
Aktivierte Partikel
sind jene Aerosolteilchen, die als Keime bei der Wolkenbildung gedient
haben und an dem das Wolkentröpfchen gewachsen ist. Siehe "Warum
Aerosolforschung/Indirekter Aerosoleffekt".
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| Alveolen
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Lungenbläschen,
in denen der Gasaustausch stattfindet: Das Blut nimmt durch die
extrem dünnwandigen, mit einem weitverzweigten Kapillarnetz
überzogenen Lungenbläschen (Luft-) Sauerstoff auf und
gibt Kohlendioxid und Wasser ab.
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| anthropogen |
Vom Menschen
verursacht.
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| Atmosphäre |
Gasförmige
Hülle eines Planeten, in engeren Sinne die Lufthülle der
Erde, deren Dichte mit steigender Höhe kontinuierlich abnimmt.

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biogen
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Durch Tätigkeit von Lebewesen, ohne Beeinflussung durch den
Menschen, entstanden.
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| Biosphäre |
Der von Lebewesen
bewohnte Raum der Erde (Erdkruste, Wasser, Atmosphäre)
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Chemische Analyse
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Bezeichnung für sämtliche Methoden, mit denen Stoffgemische
getrennt und die Zusammensetzung und der Aufbau der chemischen Verbindungen
bestimmt werden können.
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CNC
(Condensation Nucleus Counter)
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Gerät zur
Messung der Anzahlkonzentration, dass heisst die Anzahl der Aerosolpartikel
in einem Kubikzentimeter Luft. Siehe auch "Wie
misst man Aerosole/Geräte".
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Diffusion
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lat. Ergiessung. Zufällige Bewegung des Aerosolpartikels durch
die Luftmoleküle verursacht.
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| Direkter
Aerosoleffekt |
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Fähigkeit
der Aerosole, das Sonnenlicht in den Weltall zurückzuschicken
oder zu "schlucken" respektive zu absorbieren. Der direkte
Aerosoleffekt führt dazu, dass weniger Sonnenstrahlen auf die
Erdoberfläche auftreffen.
Siehe auch "Warum Aerosolforschung".
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Epidemiologie |
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Bevölkerungslehre. Epidemiologische Studien sind solche, die
in der breiten Bevölkerung durchgeführt wurden.
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Fotochemie
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Ein Teilgebiet
der physikalischen Chemie, das sich mit den Wirkungen des Lichts
der verschiedensten Wellenlängen auf chemische Reaktionen befasst.
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FSSP
(Forward
Scattering Spectometer Probe) |
Gerät
zur Messung der Grössenverteilung der Wolkentropfen.
Siehe auch "Wie
misst man Aerosole/Geräte".
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GAW
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Global Atmosphere Watch. Internationales Atmosphärenprogramm
der Weltmeteorologischen Organisation (www.wmo.ch).
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HTDMA |
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Gerät, dass misst, um welchen Faktor "getrocknete"
Aerosolpartikel durch Wasseranlagerung wachsen, wenn sie einer bestimmten
höheren Luftfeuchtigkeit ausgesetzt werden. Siehe auch "Wie
misst man Aerosole/Geräte".
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Indirekter Aerosoleffekt
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Fähigkeit der Aerosole, zur Wolkenbildung beizutragen und damit
die Dichte von Wolken sowie deren Lebensdauer zu beeinflussen. Fachdefinition:
Die durch den Menschen verursachte Änderung der Anzahl und
Zusammensetzung von Aerosolen, die als Nukleationskeime von Wolken
(CCN - Cloud Condensation Nuclei) fungieren. Diese beeinflussen
die optische Dichte, die Albedo und die Lebensdauer von Wolken.
Der indirekte Aerosoleffekt wirkt abkühlend auf die Erdoberfläche.
Siehe
auch "Warum Aerosolforschung/indirekter
Aerosoleffekt".
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| Inlet |
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Lufteinlasssystem;
führt Aussenluft kontrolliert den Messinstrumenten im Laborinnern
zu. Siehe auch "Wie
misst man Aerosole/Geräte".
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| Ionen |
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Elektrisch geladene
Atome oder Moleküle, durch Aufnahme oder Abgabe von Elektronen
negativ (Anionen) beziehungsweise positiv (Kationen) geladen; dadurch
werden die ionisierten Stoffe leitend.
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Ionen-
chromatografie |
Chromatografie
ist ein Verfahren, um Stoffgemische durch unterschiedlich starke
Absorption an Feststoffen oder Flüssigkeiten zu trennen. Bei
der Ionenchromatografie geht es um die Bestimmung der Ionen in einer
Probe.
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| IPCC |
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Intergovernmental
Panel on Climat Change IPCC/Zwischenstaatlicher
Ausschuss für Klimaänderung wurde 1988 gemeinsam von der
Welt-Meteorologie-Organisation WMO und dem Umweltprogramm der Vereinigten
Nationen UNEP gegründet. Sein Aufgabengebiet beinhaltet die
Bewertung der verfügbaren wissenschaftlichen Informationen
zur Klimaänderung sowie der Möglichkeiten zur Vermeidung
der Klimaänderung und zur Anpassung daran. Ausserdem erteilt
der IPCC auf Anfrage Ratschläge an bestimmte Parteien.
Das IPCC hat unter anderem drei Wissenstandberichte über die
Klimaänderung veröffentlicht. Der neuste, "Klimaänderung
2001. Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger",
ist auf Deutsch bei ProClim (proclim@sanw.unibe.ch), Bern, für
25 Franken oder beim IPCC-Sekretariat, Avenue de la Paix, 1211 Genève,
erhältlich.
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Jungfraujoch |
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Europas höchstgelegene Bahnstation mit Aussichtsplattform und
touristischem Angebot sowie Forschungsstation auf 3580 Meter über
Meer. Die Region Jungfraujoch liegt im Berner Oberland. Siehe auch
"Wie misst man Aerosole/GAW"
oder www.jungfraubahn.ch.
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Klima |
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Begriff für die Gesamtheit der atmosphärischen Zustände
und Erscheinungen, die an einem bestimmten Ort oder in einer bestimmten
Gegend während längerer Zeiträume beobachtet worden
sind. Charakterisiert wird das Klima durch Mittelwerte, Extremwerte,
Streuungen oder Häufungen der meteorologischen Extreme.
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Klimamodelle
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Klimamodelle
sind eine numerische Darstellung des Klimasystems, die auf den physikalischen,
chemischen und biologischen Eigenschaften seiner Bestandteile, seinen
Wechselwirkungen und Rückkopplungsprozessen basiert und alle
oder einige seiner bekannten Eigenschaften berechnet. Gekoppelte
allgemeine Atmosphären-Ozean-Meereseis-Zirkulationsmodelle
bieten eine umfassende Darstellung des Klimasystems.
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Lichtstreuung |
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Richtungsänderung von Lichtstrahlen, verursacht durch "Hindernisse"
in deren Bahn.
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Molekül |
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Baustein eines chemischen Elements oder einer chemischen Verbindung,
bestehend aus gleichen oder ungleichen Atomen. Das Wassermolekül
(H2O) besteht beispielsweise aus zwei Wasserstoffatomen
und einem Sauerstoffatom.
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Nephelometer
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Gerät zur Messung der Lichtstreuung. Siehe auch "Wie
misst man Aerosole/Geräte".
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Planetare Grenzschicht |
Die Planetare Grenzschicht beinhaltet die Luft, welche an die Erdoberfläche
angrenzt und von bodennahen Emissionen beeinflusst wird. Diese Schicht
ist im Winter und in der Nacht typischerweise wenige hundert, im
Sommer am Nachmittag über flachem Gelände 1000 bis 2000
Meter hoch. Im alpinen Raum werden Schadstoffe im Sommer oft bis
über 4000 Meter über Meer transportiert.
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| PM10-Grenzwert |
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Grenzwert der
Schweizer Luftreinhalteverordnung der besagt, dass es von Aerosolen
kleiner als zehn Mikrometer nicht mehr als 20 Mikrogramm pro Kubikmeter
Luft im Jahresdurchschnitt und deren 50 im Tagesdurchschnitt haben
darf.
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| PVM-100
(Particulate Volume Monitor |
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Gerät
das misst, aus wieviel Wasser in flüssiger Form eine Wolke
besteht. Siehe
auch "Wie
misst man Aerosole/Geräte".
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Strahlungsantrieb |
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Mass für die vom Menschen zusätzlich verursachte Strahlungsenergie,
die in der Erdatmosphäre deponiert wird.
Die Fachdefinition lautet: Der Strahlungsantrieb ist die Veränderung
in der vertikalen Nettoeinstrahlung (ausgedrückt in Watt pro
Quadratmeter) an der Tropopause auf Grund einer internen Veränderung
oder einer Veränderung im externen Antrieb des Klimasystems,
wie z.B. eine Veränderung in der Konzentration von CO2
oder der Sonnenstrahlung.
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Troposphäre |
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Unterste Luftschicht der Erdatmosphäre bis 10 Kilometer Höhe.
Die Troposphäre ist die eigentlich wetterwirksame Schicht mit
Wolken- und Niederschlagsbildung.
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| Wetter |
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Augenblicklicher
Zustand der Atmosphäre einschliesslich aller sicht-, hör-
und fühlbaren Erscheinungen der Troposphäre wie Sonnenschein,
Dunst, Nebel, Wolken, Niederschläge, Gewitter usw.
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| WMO |
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World Meteorological
Organization; Welt-Meteorologie-Organisation. Die WMO ist eine Organisation
der Vereinigten Nationen. Sie koordiniert von Genf aus globale wissenschaftliche
Aktivitäten auf den Gebieten Wettervorhersage, Luftverschmutzung,
Klimaveränderung, Ozonschichtveränderung, Tropensturm-Warnung
usw.
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| Wolkentröpfchen |
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Kern mit angelagertem
Wasser, der zusammen mit den Eiskristallen die Bestandteile einer
Wolke bildet.
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